Ich gebe zu: Ich habe diese Tipps zur Kopfhautmassage lange ignoriert.
So viele Hairfluencer sprachen davon, wie wie sie mit den Massagen ihr Haarwachstum anregen und die Babyhaare nur so sprießen und dazu ihre Kopfhaut ins Gleichgewicht bringen.
Und ich dachte nur:
Klingt schön, aber das kann doch unmöglich funktionieren. Haarwachstum kommt doch schließlich von innen. Das wird nicht reichen.
Außerdem gehöre ich nicht zu den Menschen, die ein Thema mit einer juckenden, empfindlichen oder schuppigen Kopfhaut hatten. Darum habe ich mich davon erst einmal nicht angesprochen gefühlt.
Tja, Spoiler: Ich lag daneben.
Denn mittlerweile gehört die Kopfhautmassage zu meiner täglichen Routine. Mindestens vier- oder fünfmal die Woche knete ich meine Kopfhaut mit verschiedensten Tools– fünf Minuten pure Selfcare, die nicht nur meiner Seele guttun, sondern auch wirklich meinem Haar.
Denn ja: Ich sehe wirklich Resultate.
Nach gut zwei Jahren Hyperfokus auf meine Haarpflege und der Frage, wie ich nach meinem postnatalen Haarausfall wieder mehr Mähne bekomme, werde ich endlich auf meine glänzenden Haare angesprochen.
Und auch die Aussage: Oh, deine Haare sind aber gewachsen, kommt jetzt häufiger. Etwas, das ich vor einem Jahr niemals für möglich gehalten hätte. Mich plagte vor allem auch ein ständig fettiger Ansatz und zeitglich trockene Spitzen.
In diesem Artikel zeige ich dir,
- warum Kopfhautmassagen so unglaublich effektiv sind,
- welche Tools für mich unverzichtbar geworden sind,
- und wie du sie richtig durchführst, um das Maximum herauszuholen.
Am Ende des Artikels habe ich dir all meine Produkte & Tools verlinkt. Darum lies den Artikel unbedingt bis zum Schluss!
Starten wir mit den Basics!
Wofür sind Kopfhautmassagen gut?
Die Kopfhaut ist im Grunde das Fundament gesunder Haare. Wenn dort etwas im Ungleichgewicht ist – etwa zu viel Talg, zu wenig Durchblutung oder Spannung – dann spiegelt sich das leider auch sofort in deiner Haarqualität wider.
Eine regelmäßige Kopfhautmassage sorgt dafür, dass genau dieses Fundament stark, durchblutet und genährt bleibt.
Das sind die wichtigsten Effekte:
- Bessere Durchblutung: Haarwurzeln bekommen dadurch mehr Sauerstoff und Nährstoffe.
- Stimulation des Haarwachstums: Die Haarfollikel werden aktiviert. Das ist wie ein sanftes Wecksignal für müde Wurzeln.
- Optimierte Produktaufnahme: Seren, Öle oder Pflegewirkstoffe können viel tiefer eindringen. Das finde ich deutlich spürbar!
- Stressabbau pur: Eine Massage entspannt die Nervenenden und reduziert Cortisol – ein Hormon, das übrigens auch Haarausfall fördert.
Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich schon sehr viel gebe und schon viel erreicht hatte. Mein Haarausfall war gestoppt, ich hatte mit Nährstoffen und Stressabbau erfolgreich dagegen gearbeitet.
Dazu war mein Haar auch gar nicht kaputt. Es war sehr gepflegt und ich hatte meine Routine und Produkte gefunden, zum Beispiel wirkten bei mir das Hair Oiling und die CWC-Methode ganz toll.
Ich hatte allerdings noch immer da Gefühl, dass mein Haar einfach keine Kraft hat. Es zwar wächst, aber so furchtbar langsam. Nach zwei Jahren wollte ich nun endlich auch mal Resultate sehen.
Und als ich mal wieder auf TikTok scrollte und mal wieder jemanden mit wundervollen Haaren sah und die Kopfhautmassage bewarb, gab ich ihr eine Chance. Denn ja: Speziell um meine Kopfhaut hatte ich mich bisher wenig gekümmert.
Seit ich sie also bewusst pflege, wirken alle anderen Maßnahmen einfach noch viel mehr. Und das spiegelt sich im gesamten Erscheinungsbild meiner wider. Whoop whoop!
Welche Bürste oder welches Tool ist am besten für die Kopfhautmassage?
Ich habe mittlerweile mehrere Tools ausprobiert und jedes hat seine ganz eigene Funktion oder Einsatzgebiet. Hier sind meine drei absoluten Favoriten, die ich dir wirklich ans Herz legen kann und auf die ich nicht mehr verzichten will.
Die Silikon-Noppenbürste – mein Allrounder für jeden Tag
Ich benutze sie am liebsten unter der Dusche, wenn ich Shampoo auftrage. Diese Bürste mit weichen Silikonspitzen reinigt nicht nur gründlich, sondern massiert dabei auch sanft die Kopfhaut. Zudem benutze ich sie auch gerne beim Hair Oiling.
Dafür massiere ich meine Kopfhaut etwa 2-3 Minuten in kreisenden Bewegungen. Das fühlt sich so gut an. Wichtig dabei ist jedoch, dass du wirklich so fest aufdrückst, dass du die Kopfhaut bewegst. Also nicht die Haare oder Haaransätze massieren, sondern die Haut darunter.
Nicht auf den Haaren reiben, sondern mehr die Kopfhaut hin und herschieben. Verstehst du?
Dadurch wird die Kopfhaut extrem gut durchblutet und das Haar wirkt nach dem Waschen so viel fluffiger und frischer. Mein Volumen am Ansatz hat sich so sehr verändert.
Das elektrische Kopfmassagegerät mit Rotlicht – Luxus pur
Ich musste ein bisschen lachen, als ich das Gerät das erste Mal auf Social Media sah. Es sieht einfach witzig aus, oder? Aber ich sag dir: Es tut so so gut! Es ist nun mein abendliches Ritual, wenn ich mein Haarserum auftrage. Ich nutze das Multi-Peptide Serum for Hair Density von The Ordinary (Link am Ende).
Dieses Kopfhautmassagegerät vibriert sanft, hat kleine Massageköpfe und strahlt gleichzeitig Rotlicht aus. Denn das regt die Mikrozirkulation und die Zellaktivität an. Ich verwende es etwa 5 Minuten lang gerne auch mal länger und merke sofort, wie warm und lebendig meine Kopfhaut danach ist.
In Kombination mit dem Serum ist der Effekt einfach unschlagbar. Bereits nach wenigen Wochen hatte ich deutlich mehr Babyhaare am Ansatz und musste sogar einen Teil meines Ponys reinwachsen lassen, da er mir zu dicht geworden war.
Also große Empfehlung!
Die Bambusbürste – simpel, aber so effektiv
Manchmal hat man ja auch keine Lust auf fancy Tools. Und eigentlich greife ich noch immer täglich zur klassischen Bambusbürste mit abgerundeten Borsten, die ich seit so vielen Jahren besitze (hier lohnt sich bessere Qualität).
Wichtig! Ich nutze diese Bürste nicht zum Entwirren der Haare, sondern gezielt für die Kopfhaut und für mehr Glätte und Glanz in den Haaren. Keine Ahnung, warum das funktioniert, aber diese Bürste gibt mir einfach ein gutes Gefühl.
Ich bürste morgens und abends in langen Zügen vom Ansatz bis in die Spitzen. Das verteilt den Talg, regt die Kopfhaut an und sorgt für gesunden Glanz.
Gerade vor dem Auftragen von Produkt (Serum, Öl,…) finde ich es perfekt. Sie aktiviert easy die Kopfhaut, die so das Produkt schlichtweg besser aufnimmt.
Wie führe ich eine Kopfhautmassage richtig durch?
Die Technik ist ganz einfach und trotzdem macht es einen riesigen Unterschied, ob du es falsch oder richtig machst. Im schlechtesten Fall reißt du dir nämlich die Haare aus. Und das wollen wir nicht, korrekt?
Hier meine Step-by-Step-Anleitung für die Kopfhautmassage:
Starte mit entwirrten Haaren.
Wenn du magst, kannst du vorher ein Öl oder Serum auftragen.
Arbeite mit den Fingerspitzen oder deinem Tool.
Setze an der Stirn oder am Nacken an und arbeite dich langsam über die gesamte Kopfhaut. Kreise mit angenehmen Druck. Es ist wichtig, nicht zu reißen, sondern wirklich die Kopfhaut zu bewegen. Du merkst also, wie du die Haut über den Schädelknochen bewegst.
Nimm dir Zeit.
5 Minuten sind ideal. Aber gehe gerne nach Gefühl, es soll keinen Stress bei dir auslösen. Mit der Silikonbürste habe ich meistens nicht ganz so lange Lust wie mit dem Elektrotool, das ich auch gern mal 10 Minuten nutze. Du wirst merken, wie sich die Haut erwärmt. Das ist die Durchblutung, die wir wollen.
Kombiniere die Massage mit anderen Routinen.
Ich mache die Kopfhautmassage abends, bevor ich ins Bett gehe mit meinem Kopfhautserum. Oder morgens vor dem Haarewaschen in Kombination mit dem Hair Oiling.
Ich weiß, die Bilder haben eine furchtbar schlechte Qualität aufgrund der Lichtverhältnisse. Und dennoch kannst du erahnen, wie voll meine Haare innerhalb von vier Wochen Kopfhautmassage geworden sind. Du siehst also sehr schnell Effekte!
Mein Fazit: Kleine Geste, riesiger Effekt
Wenn du bisher dachtest, Kopfhautmassage wäre überbewertet. Haha, dann gllaub mir, ich war genau da, wo du jetzt bist. Doch nach ein paar Wochen wirst du es spüren: Dein Haar fühlt sich lebendiger an, die Kopfhaut ist ausgeglichener, und du merkst einfach, dass du etwas Gutes tust.
Ich würde sagen, sie ist die perfekte Verbindung zwischen Wellness und etwas, das wirklich Wirkung zeigt.
Bedingung: Du nutzt bereits gute Produkte, die zu deinem Haartyp passen und sorgst auch für ein gesundes Haarwachstum von innen heraus (Vitamin D, Eisen, etc..).
Also: Warte nicht, sondern mach die Kopfhautmassage zu deinem Ritual mehrfach die Woche, das dein Haarwachstum ordenltich ankurbelt und deinen Haarwurzeln so viel mehr Power gibt. Du wirst es spüren!
Also ich frage mich, wie ich jemals ohne konnte.
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Wenn du Lust bekommen hast, das selbst auszuprobieren. Hier meine Favoriten für schnelleres Haarwachstum, mehr Glanz und Freude an Haarpflege:
- Silikon-Noppenbürste – perfekt für die Dusche und Hair Oiling
- Elektrisches Kopfhautmassagegerät mit Rotlicht – ideal für Hair Oiling & Seren
- Nachhaltige Bambusbürste – für tägliche Durchblutungsstimulation
- The Ordinary Hair Density Serum – das beste Haarwachstums-Serum
- BIONOBLE Rosmarin-Haaröl – natürlicher Booster für Glanz und Pflege


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