Puh, was habe ich mit meinen Haaren schon gelitten.
Insbesondere nach den beiden Geburten und Stillzeiten meiner Kinder hatte ich mit starkem Haarausfall zu kämpfen. Dazu waren meine feinen Haare glanzlos, trocken und gleichzeitig am Ansatz schnell fettig.
Ich habe unzählige Produkte ausprobiert. Shampoos, Masken, Seren, Öle. Doch gerade bei feinem Haar ist die Grenze zwischen “schön gepflegt” und “total platt” ja unglaublich schmal.
Dabei wollte ich doch einfach nur, dass meine Haare wieder voller, glänzend und gesund aussehen. Und schnelleres Haarwachstum.
Dann habe ich auf Instagram immer wieder von der CWC-Methode gehört.
Conditioner – Wash – Conditioner. Klingt seltsam, oder? Conditioner vor dem Shampoo Ergab für mich erst keinen Sinn, aber ich war neugierig und es ist ja schnell ausprobiert.
Mittlerweile kann ich sagen:
Diese Methode hat meine Haarpflege und mein Haargefühl komplett verändert. Seit ich sie regelmäßig anwende, sind meine Haare spürbar kräftiger, glänzender und insbesondere in den Längen viel weniger trocken.
Bevor ich starte noch ein paar Worte zu mir: Ich bin Jessica, langjährige Beauty-Online-Redakteurin und Digital Creator und schreibe hier auf meinem persönlichen Blog meine Erfahrungen als 40+-Jährige, für mehr Schönheit im Inneren, im Außen und im eigenen Zuhause.
Heute erfährst du hier also mehr zu der Haarpflege-Methode, die bei mir wirklich viel bewirkt hat. Aber erst einmal die Basics:
Was ist die CWC-Methode eigentlich?
Die Abkürzung CWC steht für Conditioner – Wash – Conditioner. Der Clou dabei: Du gibst zuerst Conditioner in deine trockenen Haarlängen, bevor du deine Haare wäschst und shampoonierst.
Dadurch schützt du die empfindlichen Partien vor dem Austrocknen, das oft durch das kalkhaltige Wasser und Shampoo verursacht wird. Shampoo reinigt zwar die Kopfhaut, nimmt dabei aber auch immer ein bisschen natürlichen Schutzfilm aus den Längen mit.
Mit der CWC-Methode reinigst du also gezielt und pflegst gleichzeitig. Denn nach dem Shampoonieren und Ausspülen folgt das 2. Mal Conditioner, um die Schuppenschicht wieder zu schließen und Feuchtigkeit einzuschließen.
Das Ergebnis ist ein ganz anderes Haargefühl: die Längen fühlen sich geschmeidig und gepflegt an, der Ansatz bleibt frisch und sauber.
Was ich an dieser Methode so liebe: Sie funktioniert ohne großen Aufwand und ohne teure Produkte, die ich extra kaufen muss.
Du brauchst nämlich kein kompliziertes Pflegeprogramm, keine endlosen Masken. Mit der CWC-Methode einfach nur eine andere Reihenfolge und das macht schon so viel aus.
Warum die CWC-Methode für feines Haar so gut funktioniert
Feines Haar ist echt eine kleine Diva.
Es reagiert auf alles und scheint nie zufrieden: Zu viel Pflege, zu wenig Pflege, falsche Produkte. Mir ging es jahrelang so, dass ich entweder zu schweres Shampoo und Conditioner benutzt habe (die mein Haar komplett beschwert haben) oder einfach keinen Conditioner, weil ich dachte, es sei zu viel für meine Haare.
Beides falsch. Erst mit der CWC-Methode habe ich endlich Balance gefunden bzw den Weg, wie es für mich funktioniert.
Der erste Conditioner schützt die Längen wie eine Art Schutzmantel, bevor das Shampoo überhaupt drankommt. So bleibt die Feuchtigkeit im Haar, und die Spitzen werden nicht noch trockener.
Nach der Haarwäsche folgt der zweite Conditioner, der nochmal gezielt pflegt – aber nicht überpflegt. Denn ja: Du brauchst für deine Haare den richtigen Conditioner.
Und der ist manchmal gar nicht so leicht zu finden. Meine Haare reagieren super auf den Aloe Vera Conditioner von Santé.
Was die CWC Methode bei mir gebracht hat:
- viel weniger Spliss
- meine Spitzen sehen einfach gesünder aus
- viel mehr Glanz in den Längen
- mein Haar hat tatsächlich mehr Volumen bekommen
Früher dachte ich, Conditioner und feines Haar seien ein Widerspruch. Aber das stimmt überhaupt nicht. Man muss nur wissen, wie man ihn einsetzt und richtig verwendet.
Darauf will ich jetzt eingehen:
So wendest du die CWC-Methode richtig an
Ich erzähle dir, wie ich’s mache. Denn ja, hier entscheidet wirklich die Anwendung über das Ergebnis.
Schritt 1: Ich trage eine Walnuss-große Menge Conditioner auf mein trockenes Haar auf, bevor ich duschen gehe. Jedoch nur in die Längen und Spitzen, nicht am Ansatz. Das schützt sie auch vor (heißen) Wasser, das sonst Feuchtigkeit entzieht.
Schritt 2: Dann shampooniere ich nur den Ansatz. Also reinige gründlich die Kopfhaut. Ich massiere das Shampoo ein, lasse es ordentlich aufschäumen und spüle es anschließend sorgfältig aus. Die Längen werden dabei ganz automatisch sanft mitgereinigt, ohne dass sie direkt Kontakt mit dem Shampoo haben. Ansage: Nimm dir dafür Zeit und sei wirklich gründlich.
Schritt 3: Danach wringe ich meine Längen etwas aus (wichtig!) und dann trage ich nochmal ein kleinere Portion Conditioner auf und verteile sie nur in die feuchten Längen. Ich kämme meine Haare dabei mit den Fingerspitzen durch und lasse den Conditioner dann zwei bis drei Minuten einwirken, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.
Zum Schluss spüle ich alles mit lauwarmem, dann abschlißend einmal mit kaltem Wasser aus. Das schließt die Haare und sorgt für extra Glanz. Und wer will den nicht?
Das mag für dich vielleicht aufwändig klingen, aber wenn du es ein paar Mal gemacht hast, wird es ganz automatisch. Und glaub mir: Der Unterschied ist riesig. Meine Haare fühlen sich danach einfach gesund an.
Übrigens wende ich die CWC-Methode in Kombination mit Hair Oiling an. Also alle 3-4 Haarwäschen verzichte ich auf CWC und nutze das Öl. Funktioniert für mich top und ich bekomme immer mehr Komplimente für meinen Haarglanz. Yay!
Fazit: Meine Haare lieben die CWC-Methode – und ich auch
Wenn du feines, trockenes oder strapaziertes Haar hast, das gleichzeitig schnell am Ansatz fettet, probiere die CWC-Methode unbedingt aus.
Ich weiß, wie frustrierend es ist, wenn die Haare einfach nicht so wollen, wie man selbst. Aber manchmal liegt die Lösung in so etwas Einfachem wie der Reihenfolge deiner Pflegeprodukte.
Für mich war die CWC-Methode ein echtes Highlight in meiner Haarpflege-Routine. Sie hat mir gezeigt, dass man nicht zehn verschiedene Produkte braucht. Sondern einfach nur ein bisschen Aufmerksamkeit, Geduld und Liebe fürs eigene Haar.
Meine liebsten Produkte für die Haare
Ich weiß, ich weiß. Natürlich willst du jetzt auch wissen, welche Produkte ich gerne verwende. Das sind meine Favoriten:
- Gliss Kur Shampoo für feine Haare
- Lieblings-Conditioner
- Kopfhaut-Massagetool
- SharkFlexStyle
- Detangler Brush
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Und denk immer dran: Dein Haar ist ein Teil von dir – gib ihm die Aufmerksamkeit, die es verdient.



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